💧 Osmose-Rechner
Berechne das Mischverhältnis aus Osmose- und Leitungswasser, um deine Gesamthärte oder den Leitwert auf den Zielwert zu bringen.
Eingabe
🐟 Ziel-Presets
Osmosewasser verschneiden – so geht's richtig
💧 Was ist Osmosewasser?
Eine Umkehrosmoseanlage entfernt nahezu alle gelösten Stoffe aus dem Leitungswasser. Das Ergebnis ist sehr weiches Wasser mit einer Gesamthärte und einem Leitwert nahe null.
🧮 Die Formel
Da Osmosewasser den Wert 0 hat, gilt:
Anteil Leitungswasser = Zielwert ÷ Leitungswasserwert
Der Rest wird mit Osmosewasser aufgefüllt. So mischst du jede gewünschte Härte exakt an.
🦐 Wer braucht weiches Wasser?
Caridina-Garnelen: GH 4–6, Leitwert ~150–250
Diskus & Salmler: GH 2–6
Neocaridina: GH 6–12
Hartes Leitungswasser muss dafür verschnitten werden.
⚠️ Worauf achten
• Reines Osmosewasser nie pur einsetzen – es ist instabil
• Für Garnelenbecken mit Aufhärtesalz statt Leitungswasser arbeiten
• Nach dem Mischen GH, KH und Leitwert nachmessen
• Osmoseanlage liefert je nach Membran 5–20 µS/cm Restwert
Häufige Fragen (FAQ)
Wie verschneide ich Osmosewasser?
Du teilst den Zielwert durch den Leitungswasserwert – das ergibt den Anteil Leitungswasser. Beispiel: Ziel 4 °dGH bei 14 °dGH Leitungswasser = 29 % Leitungswasser, 71 % Osmosewasser.
Kann ich die Härte auch erhöhen?
Nein. Osmosewasser senkt Werte nur. Liegt dein Zielwert über dem Leitungswasser, brauchst du Aufhärtesalze – kein Osmosewasser.
Soll ich GH oder Leitwert als Maßstab nehmen?
Für die meisten Fische reicht die Gesamthärte (GH). Bei empfindlichen Garnelen (Caridina) ist der Leitwert der präzisere Wert – beide Modi stehen oben zur Verfügung.
Brauche ich zwingend eine Osmoseanlage?
Nur wenn dein Leitungswasser zu hart für deinen geplanten Besatz ist. Bei mittlerem bis weichem Leitungswasser kommst du oft auch ohne aus.